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Palmen kaufen: passende Arten für dein Zuhause auswählen

Wenn du Palmen kaufen möchtest, findest du bei uns vor allem robuste Zimmerarten wie die beliebte Kentia-Palme (Howea forsteriana), verschiedene Bergpalmen (Chamaedorea), die fein gefiederte Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens) sowie Schirmpalmen (Livistona), Steckenpalmen (Rhapis) und Palmfarne wie Cycas revoluta. Viele dieser Arten gelten als klassische Büropflanzen, weil sie relativ langsam wachsen und gut mit Innenraumklima zurechtkommen.

Die größte Auswahl hast du bei Howea: von der kompakten Kentia im 17–21 cm Topf bis zur stattlichen Palme mit 6–10 Stämmen im 27 cm Topf. Wer es buschig und mehrstämmig mag, findet bei Chamaedorea seifrizii oder Rhapis excelsa dichte, vertikale Grünoasen. Feingliedriger wirken Goldfruchtpalmen, während Schirmpalmen mit großen, fächerförmigen Blättern Akzente setzen.

Wenn du generell nach Inspiration suchst, lohnt auch ein Blick in unsere Kategorie Zimmerpflanzen, wo du Palmen ideal mit anderen Grünpflanzen kombinieren kannst.

Große Zimmerpalme in modernem Wohnzimmer mit viel indirektem Licht

Foto: Pixabay / Pexels

Standort: Wie viel Licht brauchen Zimmerpalmen?

Die meisten Palmen in unserem Sortiment bevorzugen Halbschatten und kommen mit hellen, aber nicht vollsonnigen Standorten ideal zurecht. Das passt gut zu vielen Wohn- und Büroräumen, in denen direktes Sonnenlicht nur zeitweise oder gar nicht vorhanden ist. Kentia-Palmen sind besonders tolerant und eignen sich auch für etwas dunklere Ecken, solange es nicht dauerhaft sehr finster ist.

Bergpalmen wie Chamaedorea elegans oder Chamaedorea seifrizii gedeihen gut im indirekten Licht, etwa ein bis zwei Meter entfernt vom Fenster. Für sehr helle, aber nicht vollsonnige Wohnbereiche kommen Areca und Schirmpalmen infrage. Suchst du gezielt nach Arten für halbschattige Ecken, findest du eine Auswahl in der Kategorie Zimmerpflanzen für Halbschatten.

Pflege von Palmen: Gießen, Luftfeuchtigkeit und Umtopfen

Die Pflege der meisten Zimmerpalmen ist unkompliziert, wenn du einige Grundregeln beachtest. Palmen mögen gleichmäßig leicht feuchte Erde, aber keine Staunässe. Lass die oberste Erdschicht leicht antrocknen, bevor du erneut gießt. Besonders bei großen Exemplaren wie der Kentia-Palme im 24 cm Topf solltest du überschüssiges Wasser aus dem Übertopf entfernen.

Viele Palmen schätzen eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit, weshalb regelmäßiges Besprühen der Blätter mit kalkarmem Wasser hilfreich sein kann. Langsam wachsende Arten wie Howea oder Rhapis müssen nur alle paar Jahre umgetopft werden, wenn der Topf deutlich durchwurzelt ist. Größere Exemplare im 24–27 cm Topf kannst du oft mehrere Jahre im gleichen Gefäß belassen und nur die oberste Substratschicht erneuern.

Wenn du besonders einfach zu haltende Arten suchst, lohnt ein Blick in unsere Kategorie pflegeleichte Zimmerpflanzen, die sich gut mit Palmen kombinieren lassen.

Palmen in Erde oder Hydrokultur kaufen?

In dieser Kategorie kannst du Palmen sowohl in klassischer Erdkultur als auch in Hydrokultur kaufen. Ein Teil der Bergpalmen, Kentia- und Steckenpalmen ist bereits als Hydropflanze kultiviert, etwa die Dypsis lutescens in Hydrokultur oder die Rhapis excelsa in Hydrokultur. Diese Pflanzen sind ideal für Büros oder alle, die ein kontrollierbares Gießsystem mit Wasserstandsanzeiger bevorzugen.

Auch diverse Kentia-Palmen findest du bereits vorgezogen in Hydrokultur, zum Beispiel im 18–28 cm Topf mit Höhen zwischen 40 und 100 cm. Wenn du dich generell für diese Kulturform interessierst, schau dir unsere Kategorie Zimmerpflanzen in Hydrokultur an. Für die meisten Wohnräume sind Palmen in Erde eine gute Wahl, da sie etwas fehlertoleranter gegenüber Gießschwankungen sind.

Kaufberatung: Größe, Topfdurchmesser und Einsatzbereich

Beim Palmen kaufen solltest du neben der Art vor allem Topfgröße und Höhe im Blick haben. Kompakte Exemplare im 13–17 cm Topf und Höhen bis etwa 60 cm, wie kleine Berg- oder Steckenpalmen, eignen sich gut für Fensterbänke, Sideboards oder als Einstiegspflanze. Mittlere Größen im 18–21 cm Topf und 80–120 cm Höhe passen ideal neben Sofa, Schreibtisch oder ins Schlafzimmer und lassen sich gut mit anderen kleinen Zimmerpflanzen kombinieren.

Große Palmen im 22–27 cm Topf mit Wuchshöhen von 120–150 cm setzen deutliche Raumakzente und eignen sich hervorragend als Solitärpflanzen im Wohnbereich oder im Eingangsbereich. Mehrstämmige Kentia-Palmen mit 6–10 Stämmen wirken besonders dicht und bilden schnell einen grünen Raumteiler. Wenn du nach noch mehr Höhe suchst, findest du weitere passende Arten in der Kategorie Großpflanzen.

Die meisten Palmen hier wachsen relativ langsam, sodass sie lange in die vorhandene Raumsituation passen. Achte bei der Platzierung darauf, genügend Abstand zu Heizkörpern und kalter Zugluft zu lassen.

Typische Probleme bei Zimmerpalmen und was du dagegen tun kannst

Zu den häufigsten Problemen bei Zimmerpalmen gehören braune Blattspitzen und vergilbende Wedel. Braune Spitzen entstehen meist durch trockene Luft, unregelmäßiges Gießen oder Salzansammlungen im Substrat. In diesen Fällen hilft es, abgestorbene Spitzen vorsichtig zu schneiden, die Luftfeuchtigkeit leicht zu erhöhen und eher mit weichem Wasser zu gießen.

Gelbe Blätter können sowohl auf zu viel Wasser als auch auf zu wenig Licht oder Nährstoffe hinweisen. Prüfe deshalb zuerst, ob die Erde staunass ist oder der Topf im Wasser steht. Palmen reagieren empfindlich auf Staunässe; besser ist ein durchlässiges Substrat und ein Topf mit Abflussloch. Befall mit Schädlingen wie Spinnmilben tritt vor allem bei sehr trockener Luft auf – regelmäßiges Abbrausen der Wedel beugt hier gut vor.

Wenn du deine Palme mit anderen luftreinigenden Arten kombinieren möchtest, empfehlen sich Pflanzen aus der Kategorie luftreinigende Zimmerpflanzen, die das Raumklima zusätzlich unterstützen.

Häufige Fragen zu Palmen

Als besonders pflegeleicht gilt die Kentia-Palme (Howea forsteriana), da sie Halbschatten gut verträgt, relativ langsam wächst und kleinere Pflegefehler verzeiht. Auch Bergpalmen (Chamaedorea) kommen mit durchschnittlichen Wohnraumbedingungen gut zurecht und benötigen nur mäßiges Gießen. Wichtig ist vor allem, Staunässe zu vermeiden und die Pflanzen nicht dauerhaft in direkter Sonne zu platzieren.

Die meisten Zimmerpalmen mögen gleichmäßig leicht feuchtes Substrat. Lass die obere Erdschicht antrocknen, bevor du erneut gießt, und entferne überschüssiges Wasser aus dem Übertopf. Im Winter bei weniger Licht und Wachstum brauchen Palmen meist deutlich weniger Wasser als im Sommer. Hydrokultur-Palmen gießt du nach Wasserstandsanzeiger, bis der empfohlene Pegel erreicht ist.

Ein heller bis halbschattiger Platz ohne direkte Mittagssonne ist für die meisten Zimmerpalmen ideal. Ein bis zwei Meter Abstand zum Fenster reicht oft aus, damit genügend Licht ankommt, ohne dass die Blätter verbrennen. Vermeide dauerhaft zugige Standorte oder Plätze direkt über Heizkörpern, da trockene Luft und starke Temperaturschwankungen Palmen stressen können.

Viele gängige Zimmerpalmen im Handel gelten als relativ unproblematisch, im Sortiment dieser Kategorie sind zahlreiche Pflanzen als ungiftig gekennzeichnet. Es gibt jedoch auch einzelne als giftig eingestufte Arten. Wenn Hund oder Katze an Pflanzen knabbern, solltest du gezielt zu als tierfreundlich ausgewiesenen Zimmerpflanzen greifen und bei Unsicherheit die Produktbeschreibung genau prüfen.

Umtopfen ist sinnvoll, wenn Wurzeln unten aus dem Topf wachsen oder die Erde schnell austrocknet, weil der Ballen vollständig durchwurzelt ist. Wähle einen neuen Topf, der etwa 2–3 cm mehr Durchmesser hat als der bisherige und unbedingt ein Abflussloch besitzt. Größere Palmen im 22–27 cm Topf müssen oft nur alle paar Jahre umziehen; zwischendurch reicht es, die obere Substratschicht zu erneuern und frische Erde zu ergänzen.